Outfits planen mit Stylebook: die Kleiderschrank-App im Test

von fetzionista
2 Kommentare

Eine App, die den Kleiderschrank organisiert und Outfits zusammenstellt? YES PLEASE! Hier mein Erfahrungsbericht aus einer Woche mit Stylebook!

Mal ehrlich: Trägst du nicht auch immer dieselben Kleidungsstücke in genau derselben Kombination? Zumindest, wenn es in der Früh schnell gehen muss, bleibt keine Zeit für Kreativität in Sachen Styling. Abhilfe schafft eine Kleiderschrank-App, die Ordnung ins Chaos bringt und bewährte Muster über den Haufen wirft. Ich habe Stylebook getestet und mich eine Woche lang von der App einkleiden lassen – mit interessanten Ergebnissen!

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Die App & ihre Funktionen: Stylebook für Anfänger

Kleiderschrank-Apps gibt es natürlich viele (auch kostenlos). Ich habe einige Rezensionen gelesen und mich dann für Stylebook entschieden.

Nachteil: Stylebook gibt es aktuell nur für iOS-Geräte und kostet einmalig € 4,49 – darum zeige ich euch am Ende des Beitrags einige Alternativen auf.

Mit der App könnt ihr:

… all eure Tops, Hosen, Röcke, Kleider, Schuhe, Accessoires usw. digitalisieren.

… interessante Statistiken zu Farben, Marken, am meisten getragenen Teilen u.v.m. erhalten.

… dokumentieren, welche Outfits ihr wann getragen habt.

… eigene Outfit-Kollagen erstellen.

… Outfit-Vorschläge für neue Kombinationsmöglichkeiten erhalten.

… Packlisten für eure nächsten Reisen zusammenstellen.

… fehlende Teile in eurem Kleiderschrank direkt shoppen.

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Kleiderschrank digitalisieren

Bevor ihr die App richtig nutzen könnt, muss erst der Kleiderschrank eingespeist werden. Zwar bietet Stylebook einfache Optionen dafür, ich gebe aber zu, dass die Eingabe sehr zeitraubend sein kann. Am besten beginnt ihr mit euren Lieblingsteilen aus der aktuellen Saison und arbeitet euch dann langsam vor. Für meinen Outfit-Test habe ich im ersten Schritt ein paar Teile aus jeder Kategorie übernommen.

So funktioniert das Hinzufügen von Kleidungsstücken

Klickt auf das Plus-Zeichen ganz oben links und danach auf „Add Clothing“. Danach könnt ihr entweder ein Foto aufnehmen oder importieren. Eure Kleidungsstücke solltet ihr am besten vor einem weißen (oder sehr kontrastreichen, einfarbigen) Hintergrund aufnehmen. Im nächsten Schritt kann dieser Hintergrund dann entfernt werden. Mit dem Radiergummi kann man die Ränder entlang der Kanten noch etwas glätten. Am Schluss könnt ihr das Kleidungsstück einer Kategorie zuordnen und Details wie Farben, Stoff, Marke etc. hinzufügen. Das ist wichtig, wenn ihr die Statistiken nutzen wollt.

Tipp: Am einfachsten funktionierts, wenn ihr nach jedem Einkauf die Produktbilder der Shops übernehmt – Stylebook hat eine tolle Funktion, mit der das problemlos möglich ist! Das geht nicht nur schneller, sondern sieht auch wesentlich professioneller aus.

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Shop your wardrobe – das kann der mobile Stylist

Ist die etwas mühsame Eingabe erst einmal geschafft, beginnt der spaßige Teil: Unter „Looks“ könnt ihr euch entweder eigene Collagen basteln ODER aber die App einige Outfits zusammenstellen lassen. Ich habe mich für Letzteres entschieden und eine Woche lang nur Looks aus der App getragen. Dazu wählt ihr die gewünschten Kategorien (z.B. Tops, Hosen, Schuhe, Taschen, Accessoires) aus und schon spuckt Stylebook einige Kombinationsmöglichkeiten aus. Hier das Ergebnis:

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Mein Fazit zu Stylebook

Alle ausgewählten Outfits würde ich sofort wieder tragen! Stylebook hat mir wirklich dabei geholfen, auch Teile, die ich seltener trage, in meine Looks zu integrieren – und nicht immer zu denselben Kombinationen zu greifen.

Tipp: Fügt bewusst auch Kleidungsstücke hinzu, die ihr im Alltag nicht so oft tragt. Die App hat bestimmt ein paar Ideen, wie ihr sie in Szene setzen könnt!

Ganz automatisch funktioniert es trotzdem nicht! Man muss einige Outfit-Kombis erstellen lassen, bis ein „Gewinner“ dabei ist. Stylebook hat dabei auch ziemlich fragwürdige Farbwahlen getroffen, die ich so nicht tragen würde. Außerdem kann die App den Schnitt eines Kleidungsstücks nicht gut bewerten und weiß nicht, wie die Einzelteile sitzen. Da muss dann euer eigenes geschultes Auge ran 😉

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Der virtuelle Kleiderschrank im Alltag

Ich dachte, dass ich meinen Kleiderschrank und seine Möglichkeiten gut kennen würde, habe aber durch Stylebook einiges dazugelernt. Willst du zum Beispiel wissen:

… welche Farben du hauptsächlich besitzt? (30% Schwarz!)

… welche Marken vorwiegend in deinem Schrank hängen? (Zara & Topshop)

… welche Stoffe du überwiegend trägst? (leider Polyester)

… oder wie viel dein Schrank tatsächlich wert ist? (keine Ahnung!)

All das und mehr ist mit der Kleiderschrank-App möglich! Ein Test lohnt sich also bestimmt.

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Beispiele für Kleiderschrank-Apps

Stylebook (für iOS, Preis: € 4,45)
Cladwell (für iOS, kostenlos)
Stylicious (für Android und iOS, kostenlos)
Pureple (für Android und iOS, kostenlos)

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2 Kommentare

Nicole Kirchdorfer 28. Juni 2020 - 11:16

Hm…eine interessante Idee, die aber offenbar noch ausbaufähig ist. Wobei…die Aufgabe bei uns modeinteressierten ist vermutlich schwierig. Vielleicht ist die App für solche Anwender besser geeignet, die selbst sehr unsicher sind in Sachen Kombis…

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Silvia 28. Juni 2020 - 14:48

Ist eine gute Idee, die Tasche gefällt mir übrigens sehr gut 😍

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