5 Tipps für mehr Ordnung im Kleiderschrank

Voller Kleiderschrank, aber nichts anzuziehen? Wer den Überblick über seine Garderobe verliert, hat es bei der Outfit-Auswahl schwer. Hier die besten Kleiderschrank-Hacks für einen aufgeräumten Style!

Hand aufs Herz: Wie viele Teile in deinem Kleiderschrank fristen ungenutzt ihr Dasein oder warten vielleicht sogar noch mit Etikett auf ihren ersten Einsatz? Wenn es dir so geht, wie den meisten Frauen, trägst du nur etwa ein Fünftel deiner Garderobe regelmäßig. Ein Grund dafür kann ein fehlender Überblick im Kleiderschrank sein.

Ich spreche aus Erfahrung, denn fünf Jahre lang habe ich meine (relativ große) Kleidersammlung auf einen Meter Kleiderstange und einen Einlageboden gepfercht. Viel zu viele Kleider pro Bügel, verknitterte Tops und der immer gleiche Griff zu den obersten Teilen waren die Folge – ganz zu schweigen von Kleiderbergen am Sofa, die darauf warteten, eingeräumt zu werden. Fakt ist: Das Chaos im Schrank schlägt sich negativ auf den eigenen Kleidungsstil nieder!

Darum habe ich mich endlich aufgerafft, mir einen neuen, größeren Kleiderschrank angeschafft und endlich für Ordnung gesorgt. Ich kann euch sagen, das Stöbern im eigenen Schrank macht jetzt so viel mehr Spaß!

Wenn ihr euch darin wiedererkennt, lest weiter, denn mit diesen 5 Tipps bekommt ihr euer Schrankdrama schnell in den Griff:

1. Platz schaffen

Schritt 1 zu mehr Ordnung im Kleiderschrank ist – wie könnte es anders sein – das gute alte Ausmisten. Räumt dafür alles aus dem Kasten und unterzieht die Teile einzeln einem Realitätscheck: Wann wurde das Kleidungsstück zum letzten Mal getragen? Passt und gefällt es mir noch? Am Ende des Kastenchecks habt ihr unnötige Ladenhüter eliminiert und hoffentlich wieder einen besseren Überblick über eure Garderobe!

Tipp: Stelle dir zwischendurch die Frage: „Würde ich dieses Teil morgen anziehen?“ (oder frei nach Marie Kondo: „Does it spark joy?“) Wenn die Antwort Nein ist, ist es wahrscheinlich, dass es auch in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten nicht zum Einsatz kommt.

Weitere Tipps findet ihr in meinem ausführlichen Artikel zum Kleiderschrank-Detox.

2. Kleiderschrank planen

Gute Planung ist die halbe Miete, auch im Kleiderkasten! Überlegt euch, wie ihr den Platz, der euch zur Verfügung steht, am besten nutzen könnt. Investiert dabei vor allem in die Inneneinrichtung. Ich habe mich z.B. für einen PAX von Ikea entschieden, da das Schranksystem zahlreiche Ordnungslösungen bietet – von Schubladen über die praktische Hosenaufhängung bis hin zu Einlegeböden für Gürtel und Schmuck. Kennt eure Garderobe und Bedürfnisse: Besitzt ihr (wie ich) viele Kleider, sollten genügend Kleiderstangen eingeplant werden. Pullover, Sweater und Shirts verstaut ihr am besten in Regalen. Für Unterwäsche und Socken eignen sich Körbe oder Laden. Im schwer erreichbaren oberen Schrankende könnt ihr übrigens super Winter- oder Sommerkleidung in Aufbewahrungsboxen verstauen!

Tipp: Seidenteile oder Wollpullis übrigens immer in den Kasten legen und nicht aufhängen, da sonst das Material ausleiern könnte.

3. Die richtigen Kleiderbügel verwenden

Apropos Ausleiern: Verwendest du die falschen Kleiderbügel? Verabschiede dich von allen Drahtbügeln im Schrank. Diese können schwere Stoffe nicht halten, was das Material gerade an der Schulterpartie strapaziert. Eine gute und platzsparende Lösung bieten schmale Polster- oder Samtbügel, die außerdem rutschfest sind. Auf lange Sicht gesehen, bleibt eure Kleidung dadurch knitterfrei und haltbarer.

Tipp: Bei Primark oder auf Amazon gibt es Samtbügel in vielen Farben günstig im Set. Tausche einfach einmal alle alten, uneinheitlichen Kleiderbügel aus und dein Schrank wird gleich viel ordentlicher aussehen!

4. Kleidung sortieren

Nun ist es Zeit, den Kleiderschrank wieder zu befüllen! Damit ihr einen guten Überblick behaltet und schnell findet, wonach ihr sucht, sortiert ihr die Teile am besten nach Rubriken und Farben. Das klingt jetzt vielleicht etwas übergenau, aber mir hilft es enorm, jeweils ein extra Fach für Basic-Tops, Langarm-Shirts oder Pullover zu reservieren. Gerade in der Früh erspart das Zeit und Nerven. Kleider, die auf der Stange von dunkel nach hell sortiert sind, ergeben nicht nur ein schönes Bild, sondern erleichtern auch die Outfit-Planung.

Tipp: Wer Outfits gerne übersichtlich beisammen hat, kann die Metall-Laschen von Dosen nutzen, um Kleiderbügel aneinander zu hängen!

5. Schlaue Schrankhelfer nützen

Wie kann schließlich die Ordnung im Schrank auch länger als eine Woche erhalten werden? Hier kommen die schlauen Schrankhelfer ins Spiel: Nutzt Untergliederungen und Ordnungssysteme, wo es geht! Kleine Boxen in den Laden (z.B. der Komplement-Serie) können helfen, dass Unterwäsche nicht durcheinander fällt und ihr in der Früh vor eurer „Wühllade“ verzweifelt. (Klebe-)Haken an der Schrankwand können als Aufhängung für lange Ketten dienen. Schals hängt ihr z.B. mit Duschvorhangringen an einen Kleiderbügel.

Meine Top-Empfehlung zum Abschluss: Montiert euch ein Schranklicht! Man glaubt gar nicht, wie viel Unterschied gute Beleuchtung bei der Kleiderauswahl macht. So findet ihr schneller, wonach ihr sucht und kommt nicht in die Verlegenheit, die Teile in den hinteren, dünkleren Ecken zu vergessen.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit deinem neuen, aufgeräumten Style!

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2 Comments

  1. Silvia

    Schaut sehr ordentlich aus, gefällt mir gut 👍🏼

    1. fetzionista

      Danke 🙂 Ich fühle mich jetzt auch viel wohler!

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