Hochzeit planen Wien

How to Hochzeit: Tipps für die Hochzeitsplanung

Heute wird es persönlich: Let’s talk Wedding! Die Hochzeitsplanung stellt selbst die coolste Braut auf die Probe – hier meine Tipps für eine gelungene Feier (und was ich vorher gerne gewusst hätte)…

Nachdem ich in den letzten Monaten von der Auswahl des Brautkleids bis hin zum Dresscode für Hochzeitsgäste schon über verschiedene Hochzeitsthemen geschrieben habe, runde ich mein „Wedding-Special“ nun mit ein paar Tipps zur Planung des großen Tages ab. Vor Kurzem war es bei mir selbst soweit, deshalb möchte ich gerne ein paar unserer Erfahrungen mit euch teilen.

Aller Anfang ist schwer: Zeit- und Budgetplan

Die Verlobung ist geschafft, da geht es auch schon mit Vollgas in die Hochzeitsplanung (ich zumindest habe noch am selben Abend nach passenden Locations gegoogelt…). Doch gerade in dieser Phase ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Ansonsten ziehen die Wochen nur so an einem vorbei und ehe man sichs versieht, sind die besten Termine und Locations vergeben… Fange daher am besten mit einem groben Zeit- und Budgetplan an (Vorlagen gibt es gratis im Internet), damit die nächsten To-dos einigermaßen klar sind. Auch eine grobe Gästeliste zu erstellen, sollte einer der ersten Schritte sein.

Tipp: Eine tolle Unterstützung bei der Planung war für uns das Buch „Die besten Hochzeits-Checklisten“. Damit vergisst man garantiert nichts!

Wichtige Fragen:

  • Wann möchten wir heiraten?
  • Wie möchten wir heiraten (standesamtlich/kirchlich)?
  • Wo möchten wir heiraten?
  • Wer soll dabei sein?

Tipps für die Hochzeitsplanung

Angebote einholen: Die Suche nach geeigneten Dienstleistern

Nach den ersten grundlegenden Entscheidungen startet auch schon die „Qual der Wahl“: die Suche nach geeigneten Dienstleistern. Als Erstes sollte die Location fixiert werden, da davon auch z.B. das Hochzeitsdatum abhängt. Danach kann man sich Schritt für Schritt an die Auswahl der weiteren Dienstleister machen. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

  • Catering: Menü, Hochzeitstorte
  • Fotografie: Hochzeitsfotograf, Fotobox etc.
  • Musik: Band oder DJ
  • Floristik: Blumenschmuck für Kirche oder Standesamt, Location, Auto etc.
  • Dekoration
  • Drucksachen/Papeterie: Save-the-date-Karten, Einladungen, Menükarten, Namenskarten für die Tische, Dankeskarten etc.
  • Stylist (für Brautfrisur und Make-up)

Tipp: Hochzeitsmessen können dabei helfen, einen Überblick über verschiedene Dienstleister und deren Preise zu bekommen!

Mögliche Dienstleister recherchieren, Angebote einholen, vergleichen, E-Mail-Kommunikation und, und, und – das alles ist sehr zeitaufwändig und mitunter ernüchternd. Wir haben schnell die Erfahrung gemacht: Wo Hochzeit draufsteht, ist teuer drinnen. Es hilft aber, sich bewusst zu machen, was einem am Wichtigsten ist und wofür man bereit ist, Geld auszugeben.

Tipp: Über die Plattform hochzeitskiste.info könnt ihr in ein paar Klicks Angebote von verschiedenen Dienstleistern einholen und vergleichen – das hilft dabei, Preise realistisch einzuschätzen.

Trotzdem lohnt sich die Zeit, die man in die Recherche und Kommunikation steckt – wir hatten ein unglaubliches Glück mit allen unseren Dienstleistern! Von der Deko über den Blumenschmuck bis hin zu den Drucksachen waren wir 100%ig zufrieden und würden nichts anders machen. Solltet ihr noch Empfehlungen brauchen, habe ich euch am Ende des Beitrags eine Liste mit unseren Lieferanten zusammengestellt – wir „Bridezillas“ müssen schließlich zusammenhalten, oder?

Tipp: Trefft euch mit den wichtigsten Dienstleistern wenn möglich persönlich und hört auf euer Bauchgefühl! So könnt ihr abschätzen, ob Persönlichkeit, Stil und Arbeitsweise zu euch passen. Lasst euch dabei auch unbedingt bisherige Arbeiten zeigen.

Wichtige Fragen an Dienstleister:

  • Wie viele Hochzeiten werden gleichzeitig betreut? Gibt es zu eurem Datum schon andere Aufträge? (v.a. für Deko und Floristik sollte ein Anbieter sich genügend Zeit nehmen)
  • Was passiert bei unvorhergesehenen Ereignissen (z.B. Krankheit)? Gibt es einen Ersatz?
  • Welche Kosten fallen zusätzlich an (z.B. Reisekosten, Verpflegung, Anlieferung/Abholung etc.)?
  • Sind Zusatzleistungen möglich und zu welchem Preis?
  • Was muss bis wann abgeholt bzw. retourniert werden?
  • Wie erfolgt die Bezahlung (Anzahlung, Restzahlung, bar oder per Überweisung)?

Feinplanung & Finish

Nachdem alle Dienstleister beauftragt wurden, geht es in die Zielgerade und damit die finale Abstimmung. Ein bis zwei Monate vor der Hochzeit müssen noch zahlreiche Entscheidungen getroffen und mit allen Beteiligten abgestimmt werden – das kann von der Menüauswahl und dem Sitzplan bis hin zu „extrem wichtigen“ Fragen, wie nach der Farbe der Servietten, reichen. Lasst euch von solchen Details nicht aus der Ruhe bringen und behaltet das große Ganze im Blick – die Gäste erinnern sich sowieso kaum an Feinheiten, die vorher unglaublich wichtig erschienen. Erstellt dafür einen groben Ablaufplan des Hochzeitstages und geht ihn gemeinsam mit den Trauzeugen und anderen Unterstützern durch. So weiß jeder, was er zu tun hat, und ihr erspart euch Chaos währenddessen.

Tipp: Listen, Listen, Listen. Ihr haltet mich vielleicht für einen Nerd, aber zahlreiche Excel-Listen haben mir geholfen, bei der Planung nicht den Überblick zu verlieren…

So lange man auf die Hochzeit hinarbeitet und so schnell sie vorbeigeht – es ist und bleibt einer der schönsten Tage im Leben, den man unbedingt in vollen Zügen genießen sollte!

Unsere Hochzeitsdienstleister aus Wien und Umgebung

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